Matratzen
Matratzen für erholsamen Schlaf
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Material
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Härtegrad
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Höhe
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Thema
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Preis
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Die richtige Matratze finden
In wenigen Schritten zur Schlaflösung, die wirklich zu Ihnen passt. Unser Ratgeber hilft Ihnen, die wichtigsten Entscheidungen sicher zu treffen.
Alles wissenswerte zur Matratzenauswahl
Die richtige Matratze hängt von mehreren Faktoren ab: Grösse, Schlafposition, Härtegrad, Material und Hygiene. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt – Schritt für Schritt erklärt, kompakt und verständlich. So finden Sin die Matratze die perfekt zu Ihnen und Ihrem Schlaf passt.
01 - Die richtige Matratzengrösse
Die Wahl der richtigen Matratzengrösse ist entscheidend für erholsamen Schlaf. Welches Mass zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Körpergrösse, der Raumsituation und davon ab, ob Sie alleine oder zu zweit schlafen.
Beliebte Matratzen-Masse und ihre Verwendung:
Single- & Einzelmatratzen (80x200 / 90x200 / 100x200 cm)
Der Standard für Einzelbetten, Kinder- und Jugendzimmer, Seniorenbetten oder Gästebetten. Auch ideal als zwei einzelne Matratzen im Doppelbett.
Komfort-Einzelmatratzen (120x200 / 140x200 cm)
Doppelbett-Matratzen (160x200 / 180x200 / 200x200 cm)
Der Klassiker für Paare. Ein durchgehender Kern verhindert die störende Besucherritze, während zwei getrennte Matratzen individuelle Härtegrade ermöglichen.
Sondergrössen & Überlängen (210 cm / 220 cm)
Für Personen ab 1,85 m Körpergrösse wird eine Überlänge empfohlen, um Kopf und Füßen ausreichend Stützfläche zu bieten.
02 - Schlafposition & Schlaftyp
Schlafposition: So liegen Sie ergonomisch richtig
Die bevorzugte Schlafposition bestimmt, wo Ihre Matratze stützen und wo sie nachgeben muss:
Seitenschläfer
Schultern und Hüfte müssen tief genug einsinken, damit die Wirbelsäule eine gerade Linie bildet. Ideal ist ein nachgiebiger Härtegrad mit weicher Schulterzone. So sinken Schulter und Hüfte schmerzfrei ein und die Wirbelsäule bleibt perfekt gerade.
Rückenschläfer
Die Matratze muss den Lendenwirbelbereich aktiv stützen, um ein Durchhängen (Hohlkreuz) zu verhindern. Ein ausgewogener, mittelfester Härtegrad stützt den Lendenwirbelbereich optimal und hält die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Doppel-S-Form.
Bauchschläfer
Eine festere Unterlage ist ideal, damit das Becken nicht einsinkt und die Wirbelsäule nicht überstreckt wird. Ein stabiler, stützender Härtegrad gibt dem Becken verlässlichen Halt und hält den Rücken gerade in Position.
03 - Den passenden Härtegrad finden
Härtegrade: Von sehr weich bis hart
Der passende Härtegrad richtet sich nach Ihrem Körpergewicht und dem individuellen Liegegefühl:
Sehr weich
Bietet ein tiefes Einsinkgefühl und ein anschmiegsames, kuschliges, fast schwereloses Liegen. Ideal für Personen, die ein sanftes Nestgefühl bevorzugen und an Schultern sowie Hüfte minimalen Druck spüren möchten.
Weich
Mittel
Der ausgewogene Allrounder für eine harmonische Kombination aus angenehmer Entlastung und spürbarer Stützkraft. Bietet in jeder Schlafposition ein ausbalanciertes, weder zu weiches noch zu festes Liegegefühl.
Fest
Hart
Die Kennzeichnung mit H1 bis H5 ist die branchenübliche Skala für den Härtegrad einer Matratze (H steht schlicht für Härte oder Härtegrad). Sie dient zur Orientierung, wie nachgiebig oder fest der Matratzenkern aufgebaut ist:
H1 (Sehr weich): Extrem nachgiebiger Kern. Wird selten produziert und ist primär für sehr leichte Personen oder spezielle Pflegebedürfnisse gedacht.
H2 (Weich / Mitteltief): Hohe Elastizität und deutliche Nachgiebigkeit für ein spürbar weiches Liegegefühl.
H3 (Mittel / Mittelfest): Die gängigste Standardklasse. Bietet eine ausgewogene Mischung aus Punktelastizität und spürbarer Stützkraft.
H4 (Fest): Hohe Kerndichte für eine feste, formstabile Liegefläche mit wenig Einsinktiefe.
H5 (Sehr fest / Hart): Die höchste Stufe. Äußerst kompakter Kern für ein maximal stabiles und oberflächennahes Liegen.
04 - Matratzenmaterialien vergleichen
Das richtige Material: Welche Matratze passt zu Ihnen?
Die Wahl des Innenlebens bestimmt das Schlafklima, die Punktelastizität und die Langlebigkeit Ihrer Matratze.
Latex / Kautschuk (Saft des Gummibaummes)
Naturlatex wird aus dem Saft des Kautschukbaums gewonnen und ist das einzige rein natürliche Material auf dem Matratzenmarkt. Es bringt hervorragende Eigenschaften von Natur aus mit: Es ist antistatisch, antibakteriell und bietet Hausstaubmilben keinen Nährboden. Dank der hohen Stützkraft sinkt der Körper angenehm ein, ohne durchzuhängen – so lassen sich Druckstellen an Schulter und Hüfte schmerzfrei vermeiden. Durch das hohe Raumgewicht ist Naturlatex zwar etwas schwerer, überzeugt dafür aber mit einer außergewöhnlichen Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren.
Kalt- & Komfortschaum (Schaumstoff)
Gel- und Viscoschaum
Gel- und Viscoschaumstoffe stehen für eine herausragende Druckentlastung. Während Viscoschaum besonders auf Körperwärme reagiert und für ein nahezu schwereloses, punktgenaues Einsinken sorgt, passt sich Gelschaum temperaturunabhängig und blitzschnell jeder Bewegung an. Beide Materialien schmiegen sich den Körperkonturen perfekt an, entlasten empfindliche Gelenke und bieten ein aussergewöhnliches Liegegefühl.
Taschenfederkern (TFK)
Taschenfederkernmatratzen bieten eine hervorragende Punktelastizität und eine ausgezeichnete Belüftung. Die einzelnen Stahlfedern sind in kleine Stofftaschen eingenäht und geben exakt dort nach, wo Druck entsteht, während die restliche Liegefläche stabil bleibt. Durch den hohlen Innenraum kann die Luft optimal zirkulieren und Feuchtigkeit schnell entweichen. Das sorgt für ein angenehm kühles Schlafklima und macht sie zur perfekten Wahl für Personen, die nachts leicht schwitzen oder eine dynamisch-stützende Unterlage schätzen.
05 - Hygiene, Allergien und Pflege
Hygiene & Pflege: Frische für Allergiker und Alltag
Ein sauberes Schlafklima ist entscheidend für die Hygiene und verlängert die Lebensdauer Ihrer Matratze spürbar.
Hygiene für Allergiker
Hausstaubmilben ernähren sich von Hautschuppen und vermehren sich in feucht-warmem Klima. Für Allergiker empfehlen sich Matratzenkerne aus Naturlatex (von Natur aus antibakteriell und keimfeindlich) sowie Bezüge aus synthetischen Funktionsfasern, da diese Milben keinen Nährboden bieten. Je nach Ausprägung der Allergie wird auch spezielle “Anti-Allergiker Bettwäsche” empfohlen.
Abnehmbare & waschbare Bezüge
Atmungsaktivität & Feuchtigkeitsregulierung
Matratzenpflege & Lüften
Häufige Fragen zu Matratzen
Antworten ouf die wichtigsten Fragen rund um Auswahl, Pflege und Haltbarkeit.
1. Wie lange ist die Angewöhunungszeit an eine neue Matratze?
Die Umstellung auf eine neue Matratze nimmt in der Regel etwas Zeit in Anspruch. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum auf einer bestimmten Unterlage geschlafen haben, müssen sich Muskulatur und Wirbelsäule erst an die veränderte Ergonomie und die neue Stützkraft anpassen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass Sie das Liegegefühl in den ersten Nächten als ungewohnt empfinden. Durchschnittlich dauert dieser physiologische Anpassungsprozess zwischen 2 und 4 Wochen.
2. Was unterscheidet eine günstige zu einer teuren Matratze?
Der Preisunterschied macht sich meist in der Langlebigkeit, der Materialqualität und dem Liegekomfort bemerkbar. Hochwertige Matratzen besitzen in der Regel eine höhere Materialdichte (das sogenannte Raumgewicht), wodurch sie deutlich formstabiler sind und sich nicht so schnell Liegekuhlen bilden. Zudem bieten teurere Modelle meist eine präzisere Anpassung an den Körper und verfügen über aufwendiger verarbeitete Bezüge, die das Schlafklima besser regulieren. Eine Investition in Qualität zahlt sich durch dauerhaft erholsameren Schlaf und eine längere Lebensdauer aus.
3. Was ist besser: weich oder hart schlafen?
Darauf gibt es keine pauschale Antwort, da das perfekte Liegegefühl stark von Ihren persönlichen Vorlieben abhängt. Grundsätzlich sollte eine Matratze den Körper an der Oberfläche gut entlasten, um Druckstellen zu vermeiden – hierbei punkten oft weichere Materialien. Gleichzeitig ist es jedoch absolut unerlässlich, dass der Kern der Matratze eine verlässliche Stabilität bietet, damit Ihre Wirbelsäule nicht durchhängt, sondern in ihrer natürlichen Form gehalten wird. Wenn diese wichtige Balance aus angenehmer Druckentlastung und stützendem Kern gegeben ist, können Sie sich bei der Entscheidung zwischen weich und fest ganz auf Ihr persönliches Wohlbefinden verlassen.
4. Worauf muss ich als Allergiker beim Matratzenkauf achten?
Wenn Sie empfindlich auf Hausstaubmilben reagieren, sollten Sie auf ein atmungsaktives Material setzen, das Milben von vornherein keinen guten Nährboden bietet. Achten Sie auf offenporige Strukturen, die Feuchtigkeit gut abtransportieren und so ein trockenes Schlafklima schaffen. Ideal in diesem Fall sind zum Beispiel Latexmatratzen. Ein absolutes Muss für Allergiker ist zudem ein hochwertiger, abnehmbarer Matratzenbezug, der sich bei mindestens 60 °C in der Waschmaschine waschen lässt.
5. Wie oft sollte man eine Matratze wechseln?
Aus hygienischen und ergonomischen Gründen empfehlen Experten, eine Matratze nach etwa 7 bis 10 Jahren auszutauschen. In dieser Zeit verliert das Material nach und nach seine ursprüngliche Stützkraft, was zu Verspannungen führen kann. Zudem sammeln sich über die Jahre Hautschuppen, Schweiß und Hausstaubmilben an, selbst wenn Sie die Matratze bestens pflegen und regelmässig reinigen.
6. Welche Matratze hilft bei Rückenschmerzen?
Bei Rückenbeschwerden ist eine hohe Punktelastizität das A und O. Das bedeutet, dass die Matratze nur exakt dort nachgibt, wo Druck ausgeübt wird, während der Rest des Körpers aktiv gestützt bleibt. So kann sich die Matratze der S-Form der Wirbelsäule fließend anpassen und die Muskulatur im Schlaf spürbar entlasten. Da jedoch jeder Rücken individuelle Bedürfnisse hat, ist persönliches Probeliegen essenziell. Kommen Sie am besten bei uns vorbei und testen Sie verschiedene Modelle in Ruhe – nur so finden Sie genau die Unterstützung, die Ihre Beschwerden lindert.
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